Social Media Konzept für Unternehmen – was ist zu beachten!

Social Media Konzeption für UnternehmenRichtige Social Media Konzepte, insbesondere für Facebook, sind für Unternehmen heute von großer Bedeutung, da in diesen Netzwerken auch Ihre Kunden am leichtesten zu finden sind (zumindest im B2C Sektor). Bei einer richtigen Facebook-Konzeption und Handhabung kann Social Media Marketing der Schlüssel zum Erfolg werden

Aus diesem Grund wollen wir heute näher auf die Erfolgsfaktoren eines Social Media Auftrittes von Unternehmen eingehen. Nachfolgend die wichtigsten Schritte die Sie zukünftig beachten und planen sollten:


Schritt 1:
Branche B2B oder B2C – ist unser Kunde auf Facebook & Co unterwegs?

In einem ersten Schritt sollten Sie (wenn Sie es nicht sowieso schon in einem Marketingplan festgehalten haben) Ihren typischen Kunden beschreiben. Bewegen sich Ihre potentiellen Kunden vorwiegend im B2C (Business2Consumer) Bereich oder im B2B (Business2Business) Bereich. Welche Kommunikationsvorlieben haben Ihre Kunden (telefonieren Se lieber, verwenden Sie bevorzugt E-Mail Kontakte oder bewegen Sie sich auch auf den neuen sozialen Medien zur Informationsfindung). Finden sie die Vorlieben, die Wünsche und Sorgen Ihrer Kunden heraus, um daraufhin später das richtige Inhaltskonzept auszurichten. Je genauer Sie Ihren Kunden kennen und beschreiben, desto zielgerichteter kann Ihre Social Media Strategie ausgerichtet werden.

Sollten Sie sich hauptsächlich im B2B Bereich aufhalten und keiner Ihrer Kunden nutzt Facebook, so ist dennoch auch aus suchmaschinentechnischer Sicht ein Grundeintrag Ihrer Facebook-Unternehmensseite sinnvoll. In diesem Falle ist sicher auch das soziale Netzwerk XING für Sie von Bedeutung.


Schritt 2:
Analysieren Sie die sozialen Aktivitäten Ihrer Mitbewerber.

Schreiben Sie alle Aktivitäten Ihrer Mitbewerber in einen entsprechenden Mitbewerberplan auf. Neben der Darstellung der Mitbewerber interessiert Sie jedoch am Meisten, über was, wie oft und wo der Mitbewerber Inhalte in den sozialen Netzwerken postet. Analysieren Sie auch seine FAN-Gemeinde, der ein oder andere FAN Ihres Mitbewerbers könnte auch ein potentieller Kontakt für Sie sein. Eine freundliche Kontaktanfrage zu einer themenaffinen Person führt sehr oft zu einem neuen Freund (und anschließend einem neuen FAN). Mit  entsprechenden Tools können Sie auch hier die regelmäßige Aktivitätenüberwachung vereinfachen.


Schritt 3:
Definieren Sie einen Redaktionsplan

Denn nur durch regelmäßige Postings zu themenrelevanten Gebieten zeigen Sie Kompetenz und können neben der Kundenbindung auch das Branding Ihres Unternehmens bzw. Ihrer Marke stärken.

Also wie bei allen kommunikativen Marketingmaßnahmen gilt auch hier: Schmieden Sie einen Plan – einen Redaktionsplan. Nur so kann gewährleistet werden, dass keine zu langen Pausen in der Facebook Kommunikation entstehen. Folgende Fragen sollten dabei im Vorfeld beantwortet werden.

Wie oft wird gepostet?
Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen, nach unseren Erfahrungen sollte dies jedoch gerade in der Anfangsphase durchaus mit täglich einem Posting (bzw. wenn möglich 2-3 Postings) umgesetzt werden. Haben Sie ebenfalls eine internationale Kundenausrichtung, so können Sie die  Postings auch individuell auf Länder oder die Sprache ausrichten.

Über welche Themen wird berichtet?
Hier sollten Sie natürlich Neues und Wissenswertes zum Unternehmen und Ihren Produkten bzw. Dienstleistungen posten, gemischt mit interessanten Berichten auch aus anderen Quellen (Verlinkungen auch zu themenrelevanten und Mehrwert bringenden Inhalten anderer Seiten – Auflockerung und Abwechslung). Ebenso sollte das ein oder andere Allgemeinposting zu Ihren täglichen Statusmeldungen auf Facebook gehören. Scheuen Sie Fremdcontent nicht! Sie liefern Ihren Fans damit Mehrwerte und positionieren sich als Informationslieferant zu einem bestimmten Thema. Dies sichert Ihnen auf Dauer Aufmerksamkeit und Relevanz bei den Usern.

Stellen Sie hin und wieder auch Fragen an Ihre FANs (jedoch nicht übertreiben und auch am Anfang nicht frustriert sein, wenn kein Feedback bzw. Interaktion kommt). Ziel dieser Fragetechniken ist, mehr über Ihren Kunden zu erfahren und dies in Ihrem Kundenprofil (siehe oben Kundendefinition) auch festzuhalten. Denken Sie immer daran, je mehr Sie über Ihren Kunden in Erfahrung bringen, desto leichter können Sie ihm auch Ihre Produkte verkaufen.

Bei dem Thema „Fragen stellen“ ist eines auch noch ganz entscheidend bei sozialen Netzwerken wie Facebook. Stellt ein Kunde / Interessent eine Frage an Sie über die Kommentarfunktion, so antworten Sie möglichst zeitnah (am selben Tag) auf seine Frage. Und gehen Sie konstruktiv mit Kritik um! Klassifizieren Sie im Vorfeld typische Fragen und definieren Sie wer, wie darauf antworten darf/muss und in welchem Zeitrahmen Fragen intern beantwortet werden müssen.

Weiter Inhaltsideen finden Sie auch hier im Artikel.

Und hier noch ein paar Tipps zum Optimieren Ihrer Beiträge:

– Optimale Inhalte sind das A und O für ein professionelles, zielführendes und auf Dauer erfolgreiches Community Management auf Facebook.

– Halten Sie Ihre Updates möglich kurz! Lieber kurz und knackig als lang und weilig (ich hoffe nicht mein Artikel hier ist zu lang-weilig).
Gerade auf Facebook zählt der kurze Blick. Auf den Punkt gebracht im ersten Satz, ansonsten überfliegt der User Ihre Statusmeldung und ist wieder weg. Relevanz führt auch hier zu Aufmerksamkeit (was ja in vielen Bereichen des Marketings gilt)! Je mehr User Ihr Posting mögen und „gefällt mir“ klicken, desto prominenter erscheint er im Feed der Hauptmeldungen.

– Fragen aktivieren die User! Gut gestellte Fragen können ein einfaches Hilfsmittel für mehr Relevanz sein. Die Social Web Nutzer werden gerne nach ihrer Meinung gefragt und teilen Ideen und Wünsche. Bleiben Sie mit den Fragen aber in Ihrem Themenbereich! Teilen und Interaktion fördern eine aktive Community! Regen Sie die User an Bilder und Erfahrungen auf Ihrer Facebook Seite auszutauschen. So entstehen zum einen neue interessante Inhalte “von Usern für User” und zum anderen sprechen sie im besten Fall direkt untereinander über ihre Erlebnisse und nutzen Ihre Unternehmens Seite zum Austausch zu Ihrem Fachgebiet.


Schritt 4:
Definieren von verantwortlichen Mitarbeitern, dem sogenannten Community Manager.

Neben einer Vorstellung dieses Community-Managers auf einer möglichen Unternehmensseite (FBML-Seite „Ihr Ansprechpartner“) sollte der Redaktionsplan ausführlich mit dem Community-Manager besprochen werden. Regelmäßige Meetings zu neuen Themen, Feedback-Besprechungen und Auswertungen der Ergebnisse (FAN-Wachstum, Interaktion, Auswertung Homepage Userzuwachs,…) sollten gerade in der Anfangsphase Chefsache sein.

Bei der Auswahl Ihres Community-Managers (meist ein Mitarbeiter aus dem Marketing) sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

Der Community Manager sollte weitreichendes Verständnis  und Social Media Kompetenz haben (und dies auch belegen können). Ebenso sollte er die Rolle und Funktion von Social Media im Online-Marketing erkennen und so die Social Media Aktivitäten im Kontext der Unternehmensziele umsetzen können.

Folgende Fragen helfen Ihnen bei der Auswahl des Community Managers:
Hat diese Person die Fähigkeit andere Menschen zu erreichen?
Zeigt die Person ein echtes Interesse daran mit unseren Kunden in Kontakt zu treten und zu interagieren?
Traue ich der Person zu stets professionell und respektvoll zu kommunizieren?
Ist die Person auf Anhieb sympathisch?
Wird die Person von sich aus neue Ideen einbringen und die Seite weiterentwickeln?


Schritt 5:
Kontaktmanagement und Gewinnung von FANs auf der Unternehmens-Facebookseite

Zum Thema Kontaktmanagement und Gewinnung von FANs auf der Unternehmens-Facebookseite werden wir einen eigenen Artikel verfassen, da dies ein weiterer wichtiger Punkt auf dem Erfolgsweg in sozialen Netzwerken bedeutet und hier definitiv den Rahmen sprengen würde.


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